Unsere wunderhübsche, tapfere Oxira möchte Kontakt zu Menschen aufnehmen, kann aber noch nicht so richtig. Sie hat vermutlich trotz ihrer jungen, geschätzten drei Jahre schon zu viel erlebt und gesehen, um einfach frei und offen auf Zweibeiner zugehen zu können. Und zudem ist sie in ihrer wenige Quadratmeter kleinen Betonzelle auch verantwortlich für ihre drei Mitbewohnerinnen Ozira, Ovidia und Olyvia, ihre niedlichen schneeweißen Töchter. Das lässt Oxira vielleicht auch vorsichtig gegenüber Fremden sein.
Oxira kam Ende September 2025 in eines der grausligsten uns bekannten Hundegefängnisse in Italien. Da muss sie ganz am Anfang ihrer Trächtigkeit gewesen sein, denn im Dezember gebar sie acht Welpen. Neben den oben genannten Mädels gehören auch die Jungs Olmo, Olrik, Orvin, Orbel und Oxen zur Familie. Die Rüden leben ohne Mutter und Schwestern alleine in einer Nachbarbox…
Wir hoffen natürlich, dass die ganze Welpenschar so schnell als möglich zu einer dieser weltbesten Familien ausreisen darf, damit die Kleinen ihre prägenden ersten Monate nicht in diesem schrecklichen Canile verbringen müssen. Aber auch für die noch junge Oxira wünschen wir uns, dass jemand sie baldmöglichst entdeckt und mit ihr auf «Lebensreise» geht. Zu Beginn würde sie bestimmt noch etwas Unterstützung brauchen, zum Beispiel beim Thema «Vertrauen aufbauen».
Die mit uns befreundeten Tierschützer, die Oxira und ihre Familie im April 2026 das erste Mal besuchen durften, beschreiben die Hunde-Mama als etwas unterwürfig. Sie neige dazu, all ihren Mut zusammen zu nehmen, um auf die Menschen zuzugehen, doch sobald Letztere eine schnelle oder unerwartete Begegnung machen würden, weiche Oxira reflexartig zurück. Sie lasse Berührungen zu, aber erst in Maßen.
Kurz: Wille und Neugierde sind da, um die Nähe der Menschen auszukundschaften. Aber es fehlt noch ein wenig Vertrauen, Sicherheit, Stabilität. Wir sind uns sicher, dass Oxira dies in einem richtigen Zuhause schnell lernen und begreifen würde.
Und genau dieses Zuhause suchen wir. Bei Menschen mit etwas Hundeerfahrung, Geduld und Empathie, wohnhaft in einer ruhigen, stressarmen Umgebung. Menschen, die sich in einen Hund mit ungewisser, aber vermutlich nicht sehr schöner Vergangenheit hinein fühlen können, die wissen, dass es Liebe und Zeit braucht, um jemandem wie Oxira die Sonnenseiten des Lebens schmackhaft zu machen. Aber vielleicht gehört ja Oxira zu denjenigen Hunden, die in ihrem neuen Zuhause ankommen, das Hundegefängnis mental schon weggesteckt haben und einfach nur die liebsten Hunde sind, die ihr neues Leben genießen. Vielleicht wird bei Oxira die Transition von «wollen» zu «können» ganz sanft passieren, Schritt für Schritt, in Oxiras eigenem Tempo. Wollen Sie es wissen? Können Sie Oxira an der Pfote nehmen und sie nie mehr hergeben? Dann kontaktieren Sie bitte schnellstmöglich Oxiras Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie!