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Beschreibung

Herkunft:
Ausland Tierschutz
Herkunftsland:
Italien
Land wo das Tier aktuell ist:
Italien
Aktueller Aufenthaltsort:
Tierheim
Geschlecht:
weiblich
Kastriert:
ja
Geboren am (Jg.):
01.01.2022
Rasse:
Mischling
Grösse:
mittel
Fellart:
Kurzhaar
Gebühr:
Euro 515
Geeignet für:
Senioren
Aktive Personen
Haushalt ohne Kinder
Familie mit Kindern

Update März 2026 - Sie braucht nicht viele. Nur einen.

Auch acht Monate nach unserem letzten Besuch gehört Idalee nicht zu den Hunden, die sofort auffallen. Sie wartet nicht am Gitter, sie sucht keinen Kontakt. Wenn man an ihr vorbeigeht, bleibt sie einfach dort, wo sie ist. Seit über drei Jahren lebt sie im Lager. Eine Zeit, in der andere Hunde lernen, Vertrauen aufzubauen, sich zu orientieren, Nähe zuzulassen. Für Idalee ist alles davon fremd geblieben.

Wenn man sich ihr nähert, weicht sie aus, als hätte sie verinnerlicht, dass Abstand die sicherere Wahl ist. Die Leine kennt sie nicht. Neue Situationen verunsichern sie. Sie beobachtet mehr, als dass sie teilnimmt.

Idalee ist kein Hund für schnelle Erwartungen. Sie wird nicht sofort auf einen zulaufen oder Nähe einfordern. Aber sie ist aufmerksam, fein in ihrer Wahrnehmung und bereit, sich zu orientieren – wenn man ihr die Zeit dafür gibt.

Was ihr fehlt, ist nicht Fähigkeit. Es ist Erfahrung.

Idalee braucht nicht viele Menschen. Nur den einen. Ihren Menschen, der ruhig bleibt. Der nichts von ihr verlangt, was sie noch nicht leisten kann. Der ihr zeigt, dass Nähe nicht überfordert, sondern trägt. Bei dem sie lernen darf, dass Zeit nicht verwundet – sondern etwas heilen kann.

Das, was Zeit bei ihr hinterlassen hat, ist noch da. Eine leise Wunde. Nicht sichtbar auf den ersten Blick – aber spürbar in jedem Schritt zurück. Idalee wird nicht sofort vertrauen. Aber sie kann es lernen.

Lieber Leserin – vielleicht reicht genau ein Mensch. Und manchmal beginnt genau das nicht mit einer Entscheidung, sondern mit einem leisen Interesse, das bleibt. Ein Gedanke, der nicht weitergeht. Und vielleicht führt genau dieser Gedanke zu dem Moment, in dem du beginnst, nach Idalee zu fragen.
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Man sagt, Zeit heilt alle Wunden. Aber was, wenn die Zeit selbst zur Wunde wird? Für Idalee ist die Zeit kein Fluss – sie ist ein stehender See, trüb und unbewegt. Während draußen Jahre vergehen, Blätter fallen, Schnee schmilzt und Menschen sich auf den Frühling freuen, sitzt sie hinter Gittern – gefangen in Tagen, die sich nicht unterscheiden. Seit fast drei Jahren sitzt sie in ihrer Box – drei Jahre, in denen nichts geschah und alles geschah. Drei Jahre, in denen sie niemanden hatte, der sie tröstete, niemanden, der sie rief, niemanden, der ihr zeigte, dass sie etwas wert ist. Drei Jahre: Das ist eine ganze Kindheit, die nie stattfinden durfte.

Für einen Hund wie Idalee ist jede Stunde ohne Liebe ein Schnitt, jede Woche ohne Zuwendung eine Narbe. Die Zeit hat sich in ihr festgesetzt, wie ein kalter Schatten, der nicht weicht. Sie vergeht nicht – sie bleibt. Klebt an den Pfoten, sitzt in den Knochen, hängt in der Seele. Was für andere eine Wartezeit wäre, ist für Idalee zum Dauerzustand geworden. Zeit ist für sie kein Fluss – sie ist ein zäher Nebel, durch den sie seit tausend Tagen tappt, ohne zu wissen, ob es ein Ende gibt.

Damals war sie ein Hundekind – gerade einmal acht Monate alt, als man sie hier absetzte. Seitdem kennt sie nichts als Beton, Gitter, Stille. Kein Gras unter den Pfoten, kein Spiel, keine Decke, kein Zuhause. Nur das ständige, bohrende Gefühl, dass es da draußen etwas geben muss, das sie noch nie erleben durfte. Jetzt teilt sie sich die Box mit Muneeb und Rachette – drei Leben, die nebeneinander existieren, ohne dass jemand sie wirklich sieht.

Idalee ist keine, die laut um Hilfe ruft. Ihre Verletzung schreit nicht – sie flüstert. Sie trägt die Zeit in ihrem Blick, in der Haltung ihres Körpers, in dem vorsichtigen Zurückweichen, wenn man sich ihr nähert. Und trotzdem bleibt da dieser winzige, unbeugsame Funke – ein Licht inmitten der Kälte. Sie hat nie gebissen, nie geknurrt, nie aufgegeben. Sie ist keine Hündin, die gleich vertraut. Aber sie ist eine, die sich öffnen wird – wenn man sie lässt. Wenn man die Geduld hat, ihre Wunden nicht zu übersehen, sondern sie sanft zu berühren. Was Idalee braucht, ist kein Mitleid. Was sie braucht, ist Zeit – echte Zeit: liebevoll, geduldig, heilend. Zeit, die sie nicht mehr verletzt, sondern trägt.

Stell dir vor, du könntest genau das sein – der Mensch, bei dem Zeit wieder gut wird. Bei dem Tage nicht mehr schmerzen, sondern zählen. Bei dem Wochen nicht endlos sind, sondern voller kleiner Wunder. Ruf ihre Vermittlerin an. Denn es wird Zeit – Zeit, dass Idalees Wunde endlich heilen darf.
Idalee - Die Wunde namens ZeitIdalee - Die Wunde namens ZeitIdalee - Die Wunde namens ZeitIdalee - Die Wunde namens ZeitIdalee - Die Wunde namens ZeitIdalee - Die Wunde namens Zeit

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